Westernreiten – Reiten wie im wilden Westen
Was macht einen Cowboy in lässigen Jeans, Westernstiefeln und Hut zu einem richtigen Cowboy? Ganz klar. Sein Pferd! Spätestens wenn der Westernheld einsam und allein durch die weite Prärie reitet wird auch der stärkste Mann ganz weich – der Traum vom Westernreiten ist geboren.
Sie wollen sich fühlen wie ein Cowboy, die Freiheit auf dem Rücken der Pferde erleben? Dann ist Westernreiten möglicherweise genau das Richtige für Sie.
Doch was genau ist Westernreiten eigentlich und worin unterscheidet sich Westernreiten von anderen Reitstilen?
Westernreiten wird oft mit einer spektakulären, rodeomäßigen Show in Verbindung gebracht. Das einhändige Reiten (Neck-Reining) gehört genauso ins Bild des Westernreitens wie plötzliche Stopps (Sliding Stop), bei denen das Pferd mit der Hinterhand nahezu auf dem Boden sitzt, während es mit den Vorderbeinen weiterläuft, oder schnelle Drehungen (Spins) um die Hinterhand des Pferdes.
Doch Westernreiten ist viel mehr. Anders als beim englischen Reiten müssen Westernpferde darauf trainiert werden bereits bei kleinsten Gewichts- und Schenkelhilfen auf den Reiter zu reagieren und anschließend ohne weiteres Zutun des Reiters im gleichen Tempo zu verweilen. Das Hauptaugenmerk beim Arbeiten mit Westernpferden liegt dabei darin dem Pferd als auch dem Reiter eine Übung über einen möglichst langen Zeitraum zu ermöglichen.
Die Gangarten beim Westernreiten werden als sehr angenehm empfunden (vergleichbar mit Isländern, Paso Finos). Es gibt sogar spezielle Gangpferde-Rassen, wie beispielsweise das Tennessee Walking Horse, das speziell wegen seiner leicht zu sitzenden Gangarten gezüchtet werden.
Bitte beachten Sie: wie bei allen Reitstilen kommt es auch beim Westernreiten auf eine gute Ausbildung, das Übend von Basiselementen und das ständige weiterbilden an.
Die einzelnen Stile beim Westernreiten sind:
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